Grabstätte Jahnn auf dem Friedhof in HH-Nienstedten
Hans Henny Jahnn hat dieses Grabmal zunächst für seinen Freund Gottlieb Harms errichten lassen, der 1931 verstorben ist. Er wünschte sich für seine Lieben und für sich selbst eine Bestattung nach den Statuten Ugrinos. Diese verlangen eine möglichst lange Unversehrtheit des Leichnams und eine lange Totenruhe, des Weiteren sollen die Verstorbenen geostet werden, ebenso, wie viele chistliche und heidnische Kultstätten geostet sind - in Richtung der aufgehenden Sonne als dem Sinnbild des Göttlichen. Diese Ansprüche sind hier erfüllt, die Grabstätte ist aber letztendlich unvollendet geblieben, da Jahnn ursprünglich eine Grabkapelle über der Gruf vorgesehen hatte, für die die derzeite Anlage nur das Fundament darstellt. Von diesem Plan hat er später aus finanziellen Gründen absehen müssen.
im Vordergund ist Ellinor Jahnn, geborene Philips, bestattet (+1970), in der Mitte Hans Henny Jahnn (+1959) und im hinteren Teil Friedrich Gottlieb Harms.
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