Hans Henny Jahnn

Der Orgelbauer (von OBM Henny Jahn)


"Der metaphysische Realismus der Orgel hat mich angetrieben, Orgelbauer zu sein."

aus: Das Schriftliche Bild der Orgel, 1955)

zwei Originale aus dem Familiennachlass mit handschriftlichen Änderungen durch Hans Henny Jahnn:
- Architekt und Orgelarchitekt (7,35 MB) >
- Gesichtspunkte für die Wahl zweckmäßiger Pfeifenmensuren (3,43 MB) >
ein Ugrino-Schriften-Scan : Der Einfluss der Schleifenwindlade auf die Tonbildung der Orgel >
umfangreicher Artikel zu Jahnn als Orgelbauer, erschienen zum 50. Todestag in der Ars organi>
Monographie der Rohrflöte, hier ist der dort schematisch dargstellte Versuchskörper fotographiert

 

In der Orgel ist ein grundlegendes musikalisch-mathematisches Prinzip augenfälliger als bei jedem anderen Musikinstrument, bedingt durch ihre Klangkörper: Die Orgelpfeife doppelter Länge klingt auch doppelt so tief wie die Pfeife halber Länge. Diese simple Gesetzmäßigkeit bedingt einen logischen Klangaufbau in der Disposition (Register- und Tonlagenauswahl). Das Sichtbare und das Hörbare steht in unmittelbarer Beziehung zueinander. Die  Äquallage besteht aus sog. 8’- Registern (klingt in derselben Oktave, wie es das Notenbild vorgibt). Es ergibt sich die Naturtonreihe, gebildet an den Fußtonlagen 4’, 22/3', 2’, 13/5', 11/3', 1’ usw.
An den Bruchzahlen fällt auf, dass die Orgeldisposition, wenn sie der Naturtonreihe folgt, neben Oktavregistern auch Quinten, Terzen usw. aufweist.

Jahnn mit Orgelpfeifen Hier wird die Obertonreihe am einfachen Beispiel C-Dur vor Augen geführt:
Der Grundton ist dann C. Wir bezeichnen diesen ersten Ton mit der Zahl 1.
Danach folgt dessen Oktave c mit der Ordnungszahl 2. Als nächstes folgt die Quinte g mit der Ordnungszahl 3, dann die nächste Oktave c mit der Zahl 4, dann die große Terz e mit 5, die nächste Quinte g mit 6, die Septime b mit 7, die Oktave c mit 8 , die None d mit 9 usw.. Diese Reihe ließe sich beliebig fortsetzen. Mit ein wenig Übung kann jeder Mensch ein paar dieser Obertöne, vor allem die Quinte und die Terz, aus einem natürlichen Ton heraushören. Wenn man diese Obertonreihe betrachtet, wird eine bestimmte Hierarchie deutlich: Die Oktaven überwiegen, gefolgt von den Quinten, dann die Terzen. Dann erst folgen die dissonanten Töne wie Septimen und Nonen.
Der Organist wird durch die Obertonregister in die Lage versetzt, Klänge durch Selektion zusammenzustellen, ähnlich einem modernen Synthesizer.
Dieses Klangprinzip wurde schon sehr früh in der Entwicklung des Orgelbaus genutzt und von den Orgelbaumeistern des Barock zu höchster Blüte entfaltet.
Aber nicht nur allein durch die Tonhöhe, sondern auch durch die Bauart der Pfeifen, durch das Material und viele weitere Parameter entwickelten sich im Laufe der Jahrhunderte immer neue Klangmöglichkeiten, die je nach Zeitgeschmack und Anforderung ihre jeweils typische Ausprägung erfuhren.
Hans Henny Jahnn hat all diese Parameter verglichen, systematisiert und in eigenen akustischen Experimenten nachgeprüft. Er ist dadurch zu interessanten Erkenntnissen gekommen, die bald von sich Reden machen sollten. Jahnn erkannte als Erster die konsequente Anwendung der harmonikalen Gesetzmäßigkeiten in den Orgeln Hans Scherers und Arp Schnitgers.
Auch die technische Entwicklung hat die Orgel wie kaum ein anderes Instrument gewandelt. Die Orgelbauer waren immer experimentierfreudig, um den Organisten neue Möglichkeiten an die Hand zu geben, das große Instrument mannigfaltig zu nutzen. Dass es hierbei auch immer wieder einmal zu Fehlentwicklungen kam, ist selbstredend.
Jahnn erkannte als einer der ersten, dass die mechanisch gesteuerte Schleifenladenorgel die künstlerisch wertvollste Orgel ist, da der Organist unmittelbaren Einfluss auf den Toneinsatz der Pfeifen nehmen kann, die physiologisch wichtige Rückmeldung des Pfeifenventils zum Tonansatz hat und dieses Ladensystem eine edlere Klanggüte der Pfeifen bedingt als die damals modernen Registerkanzellenladen.
Zu seiner Zeit beherrschte aber kaum noch ein Orgelbauer dieses vermeintlich überholte Metier. Hinzu kam, dass vor allem wirtschaftliche Interessen beim Orgelbau im Vordergrund standen und künstlerische Aspekte zurückstehen mussten. So war es im Zeitalter der Industrialisierung auch zu einer Massenanfertigung von Orgeln gekommen, die dem künstlerischen Aspekt eines genuinen Musikinstruments zuwiderlief. Dies wurde von Jahnn scharf kritisiert, und er forderte eine Rückbesinnung auf die Qualitäten der nach höchsten künstlerischen Maßstäben gefertigten norddeutschen Brockorgel ein und wünschte deren Weiterentwicklung, sehr zum Leidwesen allerdings der großen Orgelindustriebetriebe, die durch die hohen künstlerischen Anforderungen Jahnns ihre wirtschaftliche Existenz bedroht sahen.
Einige Instrumente aus der frühen Blütezeit des Orgelbaus waren mehr oder weniger gut erhalten und noch vorhanden, und Hans Henny Jahnn entdeckte so auch die historische Scherer-/Schnitger-Orgel in der St. Jacobikirche in seiner Heimatstadt Hamburg. Sie befand sich in einem erbärmlichen Zustand ("eine trostlos abgetakelte Orgel", so Jahnn), und die Kirchenleitung war bereits entschlossen, dieses Instrument abzureißen und eine moderne Orgel stattdessen zu bauen. (Näheres hierzu s. weiter unten)
Die  Klänge, die Jahnn und sein Freund Gottlieb Harms dieser Orgel noch entlocken konnten, waren für ihn wie eine Offenbarung und ein Fenster in eine längst vergangene und schöpferische Zeit. So kämpfte er für den Erhalt dieses Instruments, hatte aber mit unsäglichen Widerständen zu tun, schaffte es schließlich doch und studierte bei der Restaurierung diese Orgel intensiv. Seine Erkenntnisse stellte er in zahlreichen Vorträgen, Abhandlungen und auf Tagungen der Fachwelt vor. Dies waren Gesetzmäßigkeiten in der Disposition, der Mensurierung, in der Werkzusammenstellung in Bezug auf deren Hierarchie, technische und konstruktive Belange. Auf dieser Basis sah er eine Weiterentwicklungsmöglichkeit für die Orgel in der Zukunft, da er erkannt hatte, dass der Orgelbau sich mit der Tendenz zur Massenproduktion in einer Sackgasse befand. Diese Orgelreform, der sich noch weitere führende Persönlichkeiten anschlossen (Albert Schweitzer, Christhard Mahrenholz, Günter Ramin u. a.), ist letztendlich in den Anfängen stecken geblieben, zum einen aufgrund des zweiten Weltkriegs, der Jahnn zum Exil nötigte und ein Weiterarbeiten innerhalb der deutschen Orgelreformbewegung quasi unmöglich machte, zum anderen durch die Lobby der fabrikmäßig organisierten Orgelindustrie ( s. hierzu auch weiter unten).
Hans Henny Jahnn forderte etwas, dass viele Orgelbauer weder verstanden noch beherrschten. Stattdessen führten sie die Erkenntnisse und Vorstellungen Jahnns z. T. durch Übersteigerung und Isolierung einzelner Aspekte, z. T. durch bloßes Nachäffen ad absurdum. Er wollte „anknüpfen an Höhepunkte, an eine Entwicklung, die nie zu Ende kam, um fortzuschreiben, im Gegensatz zum Sich-Verlieren an Schwächlichem." (aus: Die Orgel, 1925).

Bis heute leiden Kirchengemeinden, Organisten und Orgelbauer unter dem zahlreichen Orgelmüll der Nachkriegszeit.
Man baute pseudobarocke Orgeln mit falschen Mensuren, schwindsüchtigen Bässen einerseits und schreienden Mixturen andererseits, stellte zu allem Überfluss dieses grausige Pfeifenwerk auf moderne elektrische und pneumatische Registerkanzellen-Windladen, was den Klang noch verschlimmerte. Zur Krönung produzierte man weiterhin massenhaft in häufig minderwertiger Ausführungsqualität. Die Materialknappheit und die enorme Nachfrage nach dem Zweiten Weltkrieg begünstigte diese negative Wende.
Aus einem Brief von Jahnn an Hilmar Trede vom 7.6.1938, als er im dänischen Exil die Fehlentwicklung "seiner" Orgelreform schon absah, ohne die Möglichkeit eines eigenen Eingreifens: "Ich denke anders von der Orgel als diese Deutschen, die sich in Einzelheiten der Barockorgel vergraben haben und nun von der Geschichte nicht loskommen und darüber alle genialen Großtaten übersehen."
Hans Henny Jahnn konnte in seiner Exilheimat mit der dort ansässigen Orgelbaufirma Frobenius in einigen Projekten zusammenarbeiten, die Lage in Deutschland aber wirkte sich nicht eben günstig auf den dänischen Orgelbau aus, der in manchen Bereichen auf die Zulieferungen durch deutsche Firmen angewiesen war und sich nur langsam aus dieser Abhängigkeit lösen konnte

Jahnn hat weit über hundert Orgeln konstruiert, dabei auch Erweiterungen, Restaurierungen und Umbauten. Er hat aber niemals absolute Handlungsfreiheit gehabt, so dass er sein Orgelideal in keinem einzigen Fall ohne Abstriche hundertprozentig verwirklichen konnte. Von seinen Orgelneubauten sind nur einige wenige noch erhalten, einzig fachgerecht restauriertes Instrument ist derzeit die Orgel der Heinrich-Hertz-Schule in Hamburg.

Hans Henny Jahnns Orgelreform aber hat bis heute de facto nicht stattgefunden.

Einige wenige Aspekte hat man sich allerdings später schon zu eigen gemacht und unter eigenem Namen verkauft.
Jahnn ist es zu verdanken, dass heute die mechanische Tonsteuerung bei künstlerisch hochwertigen Orgeln eine Selbstverständlichkeit ist.
Er entwickelte den pneumatischen Balancier, der inzwischen in jeder zweiten größeren Orgel eingebaut wird als eine Art Servo für die mechanische Tonsteuerung, um auch größere Orgelwerke mechanisch bewältigen zu können.
Kaum jemand kennt aber mehr den Urheber dieser segensreichen Erfindung.

Es bleibt zu hoffen, dass die Weiterentwicklung der Orgel in ihrem ursprünglichen Sinne – ohne ängstliches Historisieren und übereilt leichtfertiges Einbeziehen von vorübergehenden Moden – nicht an der derzeitigen Krise der Großkirchen scheitert, die die Entwicklung zu dem hochkultivierten Kunstwerk, das Hans Henny Jahnn vorgefunden, geliebt und weiterentwickelt hat, erst ermöglichten.

Historisches aus dunkler Zeit

Eines der dunkelsten Kapitel in Jahnns Orgelschaffen sind die schäbigen Hetzkampagnen am Vorabend der Dämmerung des "Tausendjährigen Reiches", die seine Neider und Konkurrenten gegen ihn veranstalteten. Bis heute noch haftet seiner Person und seinem Werk etwas dieses Schmutzes an, da jenes dunkle Kapitel weder in der Orgelwelt noch in der Musikwissenschaft gründlich aufgearbeitet wurde.
Ein entscheidender offizieller Auftakt der Hetze war ein Pamplet von Theodor Herzberg, erschienen im Hamburger Abendblatt am 25.05.1933. Herzberg war Vorsitzender des neugegründeten Reichsverbands für Orgelwesen und Mitglied der "Deutschen Christen", einer Gruppierung zur Gleichschaltung der christlichen Kirchen, die mit geschickter Propaganda sog. "christlichen Nationalsozialismus" -mit Jesus als dem deutschvölkischen Vorbild- gesellschaftsfähig machte, und der zahlreiche einflussreiche Persönlichkeiten aus kirchlichen Kreisen angehörten.
Der Hetz-Artikel lautete: Hans Henny Jahnn / ein "Dichter und Orgelarchitekt" der im neuen Deutschland schweigen muss.
Es ist ein polemisches, unqualifiziertes Pamphlet, bestehend aus zeittypischen Phrasen und Plattitüden ohne jedes fachliche und sachlich begründete Fundament und voller unlogischer Kurzschlüsse, nichts desto trotz geeignet, eine populistische Hetze ersten Ranges zu veranstalten. Man spielte den Dichter gegen den Orgelbauer aus, sprach ihm Aneignung fremden geistigen Eigentums im Orgelbau zu (dabei war es in der Tat genau umgekehrt, denn seine Entdeckungen und Entwicklungen wurden von Orgelbaufirmen ohne jede Vergütung oder Entschädigungszahlung genutzt), verhöhnte ihn seiner harmonikalen Weltsicht wegen, die von der breiten Masse nicht verstanden und deshalb abgelehnt und lächerlich gemacht wurde. Diese Hetze machte Jahnn in kürzester Zeit ein Arbeiten in Deutschland als Orgelbauer und Orgelsachverständiger unmöglich und entzog ihm so auch schlagartig seine wirtschaftliche Existenzgrundlage. Hinzu kamen immer wieder Tyranneien wie Hausdurchsuchungen mit fadenscheinigen Begründungen aufgrund anonymer Verleumdungen seiner Gegner, die ihn und seine Familie mürbe und gefügig machen sollten.
Diesem Kesseltreiben schlossen sich nicht nur überzeugte Nationalsozialisten an sondern ebenso zahlreiche Kirchenmänner und auch Orgelbauer (so z. B. Steinmeyer, Paul Rother, Straube, Biehle, Görner, Ebhard, später auch Willibald Gurlitt, der den Ugrino-Verlag durch Vertragsbruch schwer geschädigt hat), wobei diese Leute wohl weniger aus echter Überzeugung als viel mehr aus opportunistischem Kalkül den neuen Machthabern gegenüber handelten. Einige dieser Persönlichkeiten hatten noch kurz zuvor begeistert seine Ideen in der Orgelreform mitgetragen, schworen sich aber nun auf die veränderte politische Lage ein. Von diesen Schmutzkampangnen hat Hans Henny Jahnn sich auch nach dem Krieg nicht wieder richtig erholen können; er wurde auch von den Machthabern der jungen Bundesrepublik nie rehabilitiert, wurde auch nicht wieder in sein Amt als amtlicher Orgelsachverständiger der Stadt Hamburg zurückberufen, aus dem die Nationalsozialisten ihn entfernt hatten. Ebenso werden die hohlen Phrasen seiner Gegner bis heute in manchen Kreisen kritiklos gedroschen.

Ein typischess Beispiel aus heutiger Zeit >>>

Näheres zur Geschichte der Restaurierung der Jacobi-Orgel in Hamburg

Die Restaurierung wurde vom Kirchenvorstand der Jacobi-Kirche genehmigt unter der Bedingung, dass die Glaubensgemeinschaft Ugrino die vollständige Finanzierung übernimmt. als Gegenleistung durfte Ugrino diese Orgel für konzertante Veranstaltungen nutzen (die ihrerseits wiederum der Finanzierung dienten). Ugrino, das selbst nur die Beiträge seiner Mitglieder und deren reine Arbeitskraft vorzuweisen hatte, musste somit das gesamte wirtschaftliche Risiko allein tragen. Zunächst fanden diese Konzerte im Großen Saal der Laeiszhalle (Hamburger Musikhalle) statt, dann in der Hauptkirche St. Petri und schließlich in Jacobi. Mit Günther Ramin, dem damaligen Thomaskantor zu Leipzig, konnte Ugrino eine hochkarätige Künstlerpersönlichkeit für diese Konzerte gewinnen. Ramin spielte die Konzerte ebenfalls aus reinem Idealismus ohne eigene wirtschaftlichen Vorteile zugunsten der Restaurierung. Leteres änderte sich allerdings später, wodurch die Konzerte letztendlich eingestellt werden mussten, weil man Ramin nicht bezahlen konnte
Der von Jahnn ausgewählte Orgelbauer Karl Kemper führte die Arbeiten durch. Da Kemper relativ mittellos war, musste Ugrino ihm wiederum auf eigene Kosten sowohl eine Werkstatt aufbauen als auch einrichten. Da man sich aber große Fortschritte bei der Restaurierung erhoffte, nahm Ugrino dies auf sich unter der Bedingung, dass Kemper sich vollständig an die Angaben Jahnns hält. Karl kemper wurde 1924 selbst Ugrino-Mitglied.
Durch die 1925 durch Jahnn und seine Freunde organisierte Organistentagung Hamburg/Lübeck wurde auch eine breitere Öffentlichkeit auf dieses Projekt aufmerksam, und Jahnn bekam vom Senat der Stadt Hamburg und anderen Stiftern und Spendern soviel Geld, dass er davon die Neuanfertigung des im Ersten Weltkreig eingeschmolzenen Principal 16' im Orgelprospekt finanzieren konnte. Die Mittel für die Neuanfertigung des Principal 32' und des Principal 8' konnten auf diesem Weg jedoch nicht akquiriert werden. Trotz weiterer Konzerte und Veranstaltungen wurde das Geld immer knapper. Ende 1928 übernahmen schließlich die Stadt und die Kirchenleitung die anfallenden Kosten, da eine völlige Stagnation der Arbeiten zu befürchten war.
Aufgrund der Restaurierungsarbeiten mussten auch Eingriffe am Mauerwerk des ohnehin maroden Kirchturms vorgenommen werden, die zuvor in ihrer Tragweite nicht abgeschätzt werden konnten. Dies führte zu Unstimmigkeiten zwischen der Kirchenleitung, Jahnn und Kemper. Der Kirchturm hatte in der Geschichte der Kirche aufgrund schlechter Bausubstanz und mangelhafter Gründung schon sechsmal abgerissen und erneuert werden müssen, die vorgefundene Lagerung der schweren Orgel erwies sich als völlig unzureichend.
Kemper wollte sich nicht weiterhin den strengen Anforderungen Jahnns beugen, so dass Albert Schweitzer zusätzlich als Sachverständiger hinzugezogen wurde und Jahnn uneingeschränkte Anerkennung und Solidarität für seine hohen Leistungen zollte. Dasselbe tat der ebenfalls hinzugezogene Musikwissenschaftler Christhard Mahrenholz. Dies änderte aber nichts an den Zerwürfnissen auch mit der Kirchenleitung; üble Verleumdungen gegen Jahnn aus den Kreisen des Kirchenvorstands taten ihr Übriges, so dass Jahnn sich schließlich völlig aus dem Projekt zurückzog. Die Orgel wurde schließlich ohne Anwesenheit Jahnns abgenommen und eingeweiht, war zuvor von Kemper weder intoniert noch gestimmt worden.

hier einige interessante weitere Texte zur Jacobi-Orgel >>>