 |
|
Jahnns Bauernhof (auf dänisch: Bondegaard) hat die für Bornholmer Höfe typische Anlage mit vier Gebäudeteilen, die einen fast quadratischen Innenhof umschließen. Das Wohnhaus (hier linksseitig) liegt auf Bondegaard im Westen und ist baulich nicht mit den Wirtschaftsgebäuden verbunden, die zusammngebauten Wirtschaftsgebäude umschließen ihrerseits den Innenhof u-förmig.
Die beiden Kastanien flankieren den Haupteingang des Wohngebäudes und stammen noch aus Jahnns Zeit. Der Hof ist im Äußeren quasi unverändert, nur das Wohnhaus ist innen geringfügig umgebaut, denn im Dachgeschoss, in dem sich der Kornspeicher befand, sind nun einfache Fremdenzimmer eingerichtet. Auf Wunsch geben wir Ihnen gern die Kontaktdaten der Eigentümerin.
n dieser Dokumentation wird weitestgehend auf Innenraumbilder von Bondegaard und Granly verzichtet, da wir die Privatsphäre der Bewohner wahren möchten.
Der Versuch eines deutschen Mäzens, den Hof aufzukaufen um ihn in ein kulturelles Bildungszentrum zu verwandeln, scheiterte vor Jahren an der Tatsache, dass Ausländer in Dänemark keinen immobilen Besitz erwerben können. |
| Wohngebäude, Blick Richtung Norden |
|
Blick vom ehemaligen Kornspeicher im Dachgeschoss Richtung Granly, Nord-Ost |
 |
|
 |
Ostflügel, Blick Richtung Süd-West |
|
Ostflügel, Blick Richtung Nord-West |
 |
|
 |
Blick Richtung Süden, links Stallungen, rechts Wonhaus |
|
Südflügel, Blick Richtung Osten |
|
Jahnns alter Pferdeschlitten |
|
Stallung |
 |
|
 |
Innenhof, Blick Richtung Westen zum Wohnhaus |
|
Blick Richtung Wohnhaus, ehem. Haupteingang mit den beiden Kastanien |
|
Blick Richtung Nord-Ost im Innenhof, selbst Jahnns alte Bank ist noch an ihrem Platz |
|
Dies war der Blick in den Innenhof, den Hans Henny Jahnn von seinem Schreibtisch aus hatte |
|
der alte Ententeich, der dem Ostflügel unmittelbar vorgelagert ist |
|
Landschaft hinter Bondegaard, Blick Nord |
|
Blick Ost |
 |
|
 |
|
Waldpartie zwischen Bondegaard und Granly, die Jahnn selbst angepflanzt hat |
|
Haus Granly, etwa 15 Fußminuten von Bondegaard, das Jahnn nach der Verpachtung seines Hofes an Markus Hjorth-Westh bewohnte. Dieses Haus ist das einzige Gebäude, das Jahnn mit eigenen Händen umfassend umgebaut und erweitert hat. Es befindet sich noch heute im Besitz der Eheleute Trede-Jahnn |
|
Rückansicht, Wohn- und Arbeitszimmer, hier entstand u. a. ein Großteil seines Romanes "Fluss ohne Ufer" |
|
Front rechts |
|
Pfeilerdetail Front rechts, hier sind sehr schön die unterschiedlichen Bauphasen erkennbar. |
 |
|
.jpg) |
Front links, Tür zum Pferdestall |
|
Pferdestall innen |
 |
|
.jpg) |
Seitenansicht links |
|
|
.jpg) |
|
Der Name "Granly", den Jahnn beim Kauf dieses Hauses übernommen hat, bedeutet soviel wie "Zuflucht bei den Tannen"
dän. gran: Tanne
Silbe -ly: Zuflucht
Beim Baumaterial handelt es sich um das typische Bornhomer Ziegelmaterial in den Farbschlägen gelb und rot, das unweit von Hasle abgebaut und verarbeitet wurde.
Ursprünglich war Granly eine alte Fachwerkkate, von der heute nur noch die Balkenlagen der Innenräume zeugen.
Der umfassende Umbau wurde vor allem deshalb notwendig, weil Jahnn dem Haus einen Pferdestall anfügte und dazu auch Lagermöglichkeiten benötigte, denn er hatte nach dem Auszug aus Bondegaard keine andere Möglichkeit mehr, seine Zuchtpferde unterzustellen.
|
links der Stall, rechts der Wohntrakt |
|
Die Landschaft unmittelbar vor Granly |
|